Technik erklärt: DIN-Formate

Wer sich mit Papier für Drucksachen befasst, kommt an den DIN-Formaten nicht vorbei. Dies sind festgelegte Papiergrößen, die sich als Standardabmessungen für Papierformate eingebürgert haben. Es gibt hierbei drei Kategorien: DIN-A, DIN-B und DIN-C.

Die Nummerierung fängt immer bei ‚0‘ an und zählt dann aufsteigend. Das am öftesten verwendete Formatmaß ist die DIN-A-Reihe. Sie fängt bei DIN-A0 an, das einer Flächengröße von einem Quadratmeter entspricht und die Abmessungen 84,1 x 118,9 cm hat. Die darauffolgenden Formate haben jeweils die Hälfte der Flächengröße des vorhergehenden Formates, wobei die Maße stets auf ganze Millimeter auf- bzw. abgerundet werden. So hat DIN-A1 die Abmessungen 59,4 x 84,1 cm und ist somit halb so groß wie DIN-A0. Dabei entspricht die Breite des jeweiligen Formates immer genau der Hälfte der Länge des vorausgehenden Formates. 

Bei DIN-A1 ist also die Breite von 59,4 cm aufgerundet die Hälfte der Länge von 118,9 cm des vorausgehenden Formates DIN-A0. Äquivalent verhalten sich die darauffolgenden DIN-Formate DIN-A2, DIN-A3 usw. jeweils zum vorhergehenden Format. Eine Ausnahme ist das Format DIN-lang, das für Briefumschläge bzw. Versandkarten eingeführt wurde. Theoretisch kann man diese Nummerierung beliebig weit nach oben zählen, wobei im Alltagsgebrauch Formatierungen jenseits von DIN-A10 keine Rolle spielen.

Die DIN-B und DIN-C Formate haben andere Flächengrößen, aber die Verhältnisse der Abmessungen zueinander verhalten sich so wie bei der DIN-A-Reihe. In der praktischen Anwendung wird für eine Sendung eines Dokumentes im DIN-A-Format ein Umschlag im DIN-C-Format gewählt, welcher wiederum in einem Umschlag der DIN-B-Reihe paßt. Noch Fragen ? Schreiben Sie uns!

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